Kieznotizen

Der Skaterplatz

im Georgengarten (Lodyweg / Ecke Jägerstraße) wird erneuert und künftig zur "SkateKidsArea". Nachdem der marode, 450 Quadratmeter große Asphaltbelag abgetragen und entsorgt worden ist, wird im August mit der Anlage des Betonparks begonnen, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Arbeiten sollen im Oktober fertig sein. Veranschlagt sind Kosten von 230 000 Euro. Damit werde eine moderne Skateanlage gebaut, "die sich vornehmlich an den spezifischen Bedürfnissen von Kindern und Anfänger*innen orientiert und ihnen somit einen risikoarmen Einstieg ins Skateboarden, Inlinern oder Scootern ermöglicht." Link auf Information der Stadt-Pressestelle

Eheschließungen unter freiem Himmel

im sommerlichen Ambiente der Herrenhäuser Gärten - das Standesamt der Landeshauptstadt Hannover hat aktuell sein Angebot an Trauorten erweitert. Jeweils zehn Zeremonien finden an ausgewählten Tagen im Garten des Wilhelm Busch Museums statt, die nächsten am 15. August und am 22. August. Paare können sich unter der Telefonnummer (0511) 168-42958 melden, eine Kontaktaufnahme ist auch per Mail unter 32.31.1@hannover-stadt.de möglich. Die zusätzlichen Kosten belaufen sich auf 400 Euro pro Trauung. Bei schlechtem Wetter finden die Trauungen innerhalb des Wilhelm-Busch-Museums statt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Nachhaltige Stadtentwicklung

ist ein Leitbild lokaler Politik in Hannover seit mehr als 25 Jahren. Zum ersten Mal wird nun - in englischer Sprache - ein Bericht "über die lokalen Herausforderungen und Erfolge bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, VLR 2020" veröffentlicht. Die Stadtverwaltung teilt weiter mit, damit gehöre Hannover neben Bonn, Mannheim und Stuttgart zu den ersten deutschen Kommunen, die einen derartigen Bericht über den Deutschen Städtetag an die Vereinten Nationen gegeben haben. (Link auf die städtische Pressemitteilung vom 22.7.22 , die weiterführende Links enthält.)

Furcht und Zittern

heißt eines von fünf Forschungsprojekten, für die die Leibniz Universität "großzügige" Fördermittel aus dem Programm Pro*Niedersachsen erhält. Unter dem genannten Titel beschäftigen sich Forschende mit dem Verhältnis von Glauben und körperlichem Erleben (Fördersumme: 327.704 Euro), teilt die Uni mit. In der Förderlinie für Themen in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sind unter anderem Vorhaben bewilligt, die "Auswirkungen der KI-Transformation auf Berufe, Branchen und Regionen" untersuchen sowie den „Konsum nachhaltiger Lebensmittel im Kontext von Krisen: Klimawandel und die Covid-19-Pandemie in Niedersachsen.“

Zwei Forschende

der Leibniz Universität Hannover (LUH) haben je einen der international begehrten ERC Grants erhalten. Prof. Dr. Boris Chichkov vom Institut für Quantenoptik wurde mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet, Prof. Dr. Fei Ding vom Institut für Festkörperphysik (beide Fakultät für Mathematik und Physik) mit einem ERC Consolidator Grant. Die Pressestelle der LUH teilt dazu mit, "die ERC Grants gelten wegen des harten Auswahlverfahrens als Ritterschlag der europäischen Wissenschaftsgemeinschaft. Wichtige Auswahlkriterien : Wie visionär sind die Forschungsfragen und welche exzellenten Leistungen haben die Antragstellenden bisher erbracht? Die beiden ausgezeichneten LUH-Wissenschaftler werden zusammen mit mehr als 5 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre gefördert." - Link auf die LUH-Internetseite - Link auf Information über den Europäischen Forschungsrat ERC

Der Masterstudiengang “Pflege”

ist einer von mehreren neuen Studienangeboten im Wintersemester 2022/2023 an der Leibniz Universität (LUH). Studieninteressierte mit einem vorausgegangenen Studienabschluss in der Pflege oder Pflegewissenschaft (i.d.R. BA-Abschluss) haben die Möglichkeit, dieses Master-Studium anzuschließen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Master of Education ist die Voraussetzung für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) geschaffen, sodass Absolvent*innen vorrangig an öffentlich berufsbildenden Schulen tätig werden können, teilt die LUH mit.