Mitteilung — Leibniz Universität vom 22.07.22

Uni strebt neue Rechtsform an für mehr autonome Entscheidungen

Der Senat der Leibniz Universität Hannover (LUH) hat sich in seiner Sitzung vom 20. Juli 2022 mit großer Mehrheit für die Umwandlung der LUH in eine Stiftungshochschule ausgesprochen. Ein entsprechender Antrag soll kurzfristig bei der Landesregierung eingereicht werden.

Die LUH hat in einem mehr als zwei Jahre andauernden internen Prozess die Chancen und Risiken des Stiftungsmodells diskutiert, abgewogen und ausgelotet. Nach der Georg-August-Universität Göttingen, der Leuphana Universität Lüneburg, der Hochschule Osnabrück, der Universität Hildesheim und der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die bereits seit 2003 Stiftungshochschulen sind, soll die LUH zum 1. Januar 2023 als sechste Stiftungshochschule in Niedersachsen hinzukommen.

Den Stiftungshochschulen werden ihre Gebäude und Grundstücke vom Land übereignet. Ihnen wird mehr Autonomie gewährt, um die Geschicke der Hochschule eigenständiger zu gestalten und zu entwickeln. Maßgeblich hierfür sind folgende Vorteile: eigenständiges Berufungsrecht, Dienstherreneigenschaft beim Personalmanagement, weitgehende Autonomie beim Finanzmanagement, Bauherreneigenschaft mit eigenem Immobilienmanagement und die Einbindung externer Expertise durch Stiftungsratsmitglieder.

Weitere Informationen zum Weg der LUH zur Stiftungsuniversität