11. Wochenschau
09.03. - 15.03.
Gartenaktion Offene Pforte startet zum Scilla-Blütenfest
Es gebe eine „Renaissance der Kernenergie“, auch die EU müsse daran teilhaben, forderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Abkehr von Atomkraftwerken bezeichnete sie dagegen als „strategischen Fehler“. Und tatsächlich wollen einige EU-Staaten ihre Kernkraftkapazitäten gehörig ausbauen. Doch längst nicht alle glauben an Kernenergie als künftigen, preiswerten Energieträger. Auch in Deutschland herrscht Skepsis über eine solche Renaissance. Wie gut die Kernkraft preislich abschneidet, zeigt die Grafik des Tages im correctiv-Newsletter am 11.März 2026. 260312, red – Quelle correctiv – Quelle Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE ->
Die aktuell in Europa beschlossenen Klimamassnahmen werden wohl nicht genügen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, erklärt die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich. Eine Forschergruppe der ETH hat 2024 eine gross angelegte Umfrage in 13 EU-Ländern durchgeführt, um herauszufinden, welche Massnahmen überhaupt eine Chance hätten, akzeptiert zu werden, und warum. Die Studie zielte nicht nur darauf ab, Meinung und Einstellung der Bevölkerung zu erfragen, sondern die grundsätzliche Haltung der Teilnehmenden gegenüber der Klimapolitik präzise zu erfassen. Daraus ergaben sich vier Profile: Befürwortende, Neutrale, Unentschiedene und die Gegnergruppe. Die Studie zeigt, dass in politischen Debatten die Meinungsbildung der "Unentschiedenen" massgeblich dafür ist, welche Klimapolitik breite Zustimmung in den EU-Ländern erreichen kann. 260311, bk – Quelle ->
Streit hat kein gutes Image. Trotzdem passiert er immer wieder, zwischen Nachbarn und Nachbarstaaten, „großen“ und „kleinen“ Leuten, Kindern und Erwachsenen. Streit ist also alltäglich, aber entspannende Lösungen sind oft schwierig zu finden, erklärt der ehrenamtliche Mediator Georg Steuerwald. Er arbeitet mit im Verein Seniorpartner in School (SiS,) der in 15 Grundschulen in Hannover und Laatzen Kindern im Umgang mit Streit beistehen kann. – 260226,red->

Lebensmittelproduktion hat in erster Linie die Aufgabe, unsere Ernährung zu sichern sowie gesunde und sichere Lebensmittel zu liefern. Gleichzeitig spielen dabei Umweltaspekte und Ressourceneinsatz eine zentrale Rolle. Diese Interessen verbinden alle Beteiligten des Ernährungssystems, gleich ob aus Landwirtschaft, Handel, Banken, Investment oder Industrie, genauso wie Regierungen oder Steuerzahlende. Die Frage, wie sich dieser ökologische und gesellschaftliche Impact messen lässt, steht seit den 2000er-Jahren im Fokus der True-Cost-Forschung, also der Kostenwahrheit im Ernährungssystem. Mittlerweile gibt es 23 Rahmenwerke und Leitlinien, um Folgekosten und Nutzen von Ernährungssystemen, Betrieben oder Produkten zu ermitteln. Doch kein Instrument deckt bisher alle Kostenkategorien ab; insbesondere fehlen Daten zu sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen. Das zeigt das Forschungsprojekt „True Cost Accounting – Roadmap für den deutschen Agrar- und Ernährungssektor“, das der Thinktank TMG im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) auf der Biofach 2026 vorgestellt hat -.- Quelle – 260225 – red ->

Vier neue Ausstellungen sind im Februar im Karikaturmuseum im Georgengarten eröffnet worden. Die Werke von Ulli Lust und Anke Feuchtenberger sind bis zum 14. Juni zu sehen. In den Gästezimmer zeigt das Museum bis zum 2. August Comics von Katharine Greve. Von ihr stammt die Karikatur des Monats März. Bis zum 17. Mai wird im Wilhelm Busch-Kabinett ein neues Format präsentiert mit Werken von Michaela Konrad. 260301,red->
Die Erde erwärmt sich in den vergangenen elf Jahren deutlich schneller als in den 45 Jahren davor. Eine neue deutsch-amerikanische Studie legt Beweise für diese Entwicklung vor. Sie berücksichtigt auch Faktoren wie Sonnenstürme oder Vulkanismus. Damit wird der natürliche Einfluss auf die Durchschnittstemperatur auf der Erde einberechnet. So kann hervorgehoben werden, welche Folgen das menschliche Verhalten hat. correctiv hat mit dieser Grafik im aktuellen "Spotlight"-Newsletter eine Meldung von zdfheute.de visualisiert. 260310, bk – Quelle correctiv – Quelle zdf->

Deutschlands Briefmarkenfreunde haben abgestimmt: Die Briefmarke "Winterlandschaft" ist die schönste Briefmarke des Jahres 2025. Sie zeigt eine schneebedeckte Landschaft mit stimmungsvollem Licht, Wald und Tieren. "Die ganze Szenerie strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach sehnen sich offensichtlich gerade viele Menschen", sagt Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem Siegermotiv. Dieses hatte zuvor bereits eine Abstimmung unter den Post-Mitarbeitenden für das schönste Briefmarken-Wintermotiv gewonnen. Die 95 Cent-Briefmarke wurde mit KI-Unterstützung gestaltet und kam im November des vergangenen Jahres heraus. Auf Platz 2 landete die Sonderbriefmarke "Margot Friedländer" und auf Platz 3 das Motiv "Stolpersteine" (beide aus Dezember 2025). Über 27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Umfrage der Deutschen Post mitgemacht. – 260224,red,Quelle,Aufnahme:DHL-Group,Webseite informiert über aktuelle Portokosten-<

Literatur knipst das Kopfkino an. Judith Hermann hat das 1998 mit neun Erzählungen auf 171 Seiten besonders kunstvoll geschafft. Ihr Buch "Sommerhaus, später" begeistert die aktuelle Literaturszene und das Publikum. Innerhalb eines Jahres druckt der Verlag S. Fischer zwölf Auflagen mit mehr als einer halben Million Exemplaren. Die nachhaltige Wirkung zeigt sich in der Folge ungebrochen, das mehrfach preisgekrönte Buch wird in mindestens 23 Sprachen übersetzt. 2025 wird Hermann mit ihrem Erstling in den Literatur-Olymp aufgenommen, in die Reclam-Universalbibliothek. Darin werden mehr als 3000 Werke mit großer Sprachkunst zum kleinen Preis (hier 7,40 Euro) angeboten. Spätestens jetzt gehört Hermanns Buch zum Kanon, zur Pflichtlektüre der Studierenden. Diese Herausgabe des kleinen gelben Büchleins bei Reclam hat der Literarische Salon zum Anlass genommen, Judith Hermann zur Lesung einzuladen. Das Conti-Foyer ist auf mehr als 150 Stühlen und auf der Treppe ins erste Geschoss voll besetzt. Alexander Košenina führt das Gespräch. Der Literaturprofessor an der Leibniz Universität Hannover hat das Nachwort und Anmerkungen für die Reclamausgabe verfasst. Der Literarische Salon veröffentlicht die fast 90 Minuten lange Audio-Aufnahme auf der eigenen Webseite und bei Spotify. (260129,bk)->

8.10.2025 -.- bk – Quelle – Projekt-Webseite – Webseite "mit:forschen&!" erklärt Bedingungen und setzt den Link zu offenen Kommentierungen des Grundgesetzes – Webseite OAK : Offene Plattform für Open-Access-Kommentare in Deutschland – LUH-Webseite mit Links auf Citizen Science-Pprojekte der Universität Hannover – Aufnahme Nikolas Eisentraut